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Lebendige
Tradition erleben

Brauchtum und Kultur

Traditionen sind das lebendige Erbe einer Kultur, viele reichen bis in vorchristliche Zeiten zurück. Auch in La Punt Chamues-ch zeugen alte Bräuche vom einstigen Dorfleben. Insgesamt 14 Traditionen wurden überliefert, doch nur zwei davon werden heute noch gefeiert: der farbenfrohe «Chalandamarz» und die besinnliche Schulweihnachtsfeier «Bös-chin».

Traditionen

Chalandamarz

Chalandamarz ist ein uralter, heidnischer Brauch, bei dem der Winter lautstark aus dem Dorf vertrieben und der Frühling mit Gesang willkommen geheissen wird. Der traditionelle Termin ist der 1. März.

Diese Tradition wird von den Kindern gefeiert, die Organisation des Festes liegt in den Händen der «Patruns», den ältesten Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse. Sie sorgen dafür, dass der Brauch Jahr für Jahr lebendig bleibt.

Heutzutage tragen alle Kinder eine blaue Bluse, eine rote Mütze und 5 Rösas, früher war der Dresscode lockerer. Die Rösas, handgemachte Seidenrosen, werden in La Punt auf ganz besondere Art und Weise gebastelt.
Als Umzug ziehen die Kinder durch das Dorf, läuten die Glocken und singen die 5 Chalandamarzlieder.

Wer die grösste Glocke trägt, darf an der Spitze des Umzugs marschieren. Zuerst kommen die Jungen, dann folgen die Mädchen, was in La Punt eine lange, besondere Geschichte hat: Schon seit fast 100 Jahren dürfen hier auch Mädchen am Chalandamarz teilnehmen, eine bemerkenswerte Ausnahme in der Region.

Den feierlichen Abschluss bildet der Chalandamarzball, der jeweils am darauffolgenden Sonntag stattfindet. Zwar hat sich der Brauch über die Jahrzehnte verändert und immer wieder neuen Gegebenheiten angepasst, doch der Kern ist geblieben: der gemeinsame Wille, den Winter zu vertreiben und den Frühling mit Freude und Gemeinschaft zu begrüssen.

Ostereierrollen «Rudler övs da Pasqua»

Auch das Ostereierrollen war einst eine beliebte Kindheitstradition in Chamues-ch. Das Ei, als uraltes Symbol für Fruchtbarkeit und neues Leben, weist auf die heidnischen Wurzeln dieses Brauchs hin, auch wenn er stets am christlichen Ostersonntag oder -montag gefeiert wurde.

Der Schauplatz war der «Crap da Pasqua», der Osterstein, im Quartier Bella Mira. Ausschliesslich Kinder aus Chamues-ch durften daran teilnehmen; Kinder aus La Punt waren nicht willkommen. Der Hang war durch seine günstige Lage meist früh schneefrei, sodass dort rasch natürliche Bahnen aus dem plattgedrückten Altgras des Vorjahres, dem sogenannten terreda, gebaut werden konnten. War der Hang noch verschneit, formten die Kinder Bahnen in den Schnee.

Jedes Kind brachte selbst hartgekochte, bunt bemalte Eier mit. Dann begann das eigentliche Spiel: Die Eier wurden den Hang hinuntergerollt, wer am Ende noch ein unversehrtes Ei hatte, galt als Siegerin oder Sieger. Eier mit beschädigter Schale wurden sofort verspeist, ein fröhlicher Nebeneffekt des Spiels.

Diese Tradition verschwand Mitte der 1970er-Jahre.

Schweineschwärzen «Scravuner chucals»

Wenn der Herbst Einzug hielt und die Tage kühler wurden, war im Dorf die Zeit der Bacharia, der traditionellen Metzgete, gekommen. Doch mit ihr kam nicht nur der Duft von frischem Fleisch und Wurstwaren, sondern auch ein frecher Brauch der Dorfjugend: das Schweineschwärzen.

Hatte sich herumgesprochen, dass ein Bauer am nächsten Tag ein Schwein schlachten wollte, wurde dieses zum Ziel der Giuventüna, der Dorfjugend. Ihr nächtlicher Auftrag: in den Stall eindringen und das Schwein mit Kohle oder Russ markieren, meist mit einem Kreuz auf dem Rücken.

Die Bauern versuchten natürlich, ihre Tiere zu schützen, doch die Giuventüna war erfinderisch: Wenn Fenster offen standen, wurden Stecken oder Schaufeln zur Verlängerung der Arme. Wenn nicht, scheute man sich auch nicht davor, ein Stallfenster auszubauen – nur um es nach dem Streich wieder sorgfältig einzusetzen, als wäre nichts gewesen. Ziel war es, möglichst unbemerkt zu markieren, doch das Risiko war Teil des Spiels.

Gelang der Streich, gab es zur Belohnung Würste vom geschlachteten Schwein, welche die Giuventüna an Bümaun gemeinsam assen. Dabei nahmen es die Jugendlichen mit der Zielauswahl nicht allzu genau, auch andere Tiere wurden zur Zielscheibe. So erzählt man sich etwa die Geschichte eines Bauern, der seine Kuh heimlich aus dem Stall führte und versteckte, in der Hoffnung, sie der Giuventüna zu entziehen. Doch er wurde dabei beobachtet. Noch am selben Abend führten die Burschen die Kuh in die Dorfbeiz zurück, ein kleiner Triumph mit einem Augenzwinkern, schliesslich wollte man am Bümaun ordentlich feiern.

Bümaun

Die Tradition des Bümaun, des Neujahrsbrauchs in La Punt Chamues-ch, begann nicht erst am 1. Januar, sondern bereits am Silvestertag. Die Giuventüna, die Dorfjugend, traf sich mittags und erneut um 23:00 Uhr, um das alte Jahr gebührend zu verabschieden. An langen Seilen zogen die jungen Männer die Glocken der Kirche von Hand. Ab Mitternacht wurde das neue Jahr eingeläutet, eine weitere Stunde lang hallte das Geläut durch die Winternacht.

Körperliche Arbeit macht hungrig, gut dass die jungen Frauen traditionsgemäss die Würste vom Schweineschwärzen zubereiteten, so dass die Giuventüna anschliessend gemeinsam Nachtessen und ins neue Jahr feiern konnte. Wenn die Nacht langsam dem Morgen wich, zog die Giuventüna weiter, zu einem gemeinsamen Frühstück bei jemandem Zuhause. Anschliessend ging es durchs Dorf, um den Bewohnern ein gutes neues Jahr zu wünschen. Als Dank gab es meist ein Schnäpschen, bevorzugt die einheimische Spezialität Iva.

Auch die Kinder beteiligten sich an diesem Brauch. Sie zogen von Haus zu Haus, wünschten mit dem Spruch «Bun di, bun an» ein gutes neues Jahr und erhielten dafür ein paar Rappen, Früchte oder kleine Leckereien. Ursprünglich wurden am Neujahrsmorgen besonders die Bedürftigen beschenkt. Heute sehen viele Eltern das Neujahrswünschen eher als "Betteln". Bis ins Jahr 2020 waren dennoch vereinzelt Kinder unterwegs.

Auch für die Erwachsenen bot Bümaun gesellige Anlässe: Man stiess mit Nachbarn an, am Nachmittag gab es früher sogar eine Schlitteda, eine gemeinsame Schlittenfahrt in eine Nachbargemeinde und abends fand ein festlicher Ball für die Verheirateten statt. Die Giuventüna war willkommen, sofern sie noch Energie hatte.

Über die Nacht auf Bümaun kursieren bis heute einige skurrile Geschichten. So wird erzählt, dass gelegentlich eine Katze verschwand und für ein paar Tage im Dorfbach Chamuera aufgehängt wurde. An Bavania (6. Januar), wenn die jungen Frauen zum Dank für das Bümaunessen bekocht wurden, soll ihnen dann angeblich «Hasenfleisch» serviert worden sein, das in Wahrheit die verschwundene Katze gewesen sei. Ob an dieser Geschichte etwas Wahres dran ist, bleibt ungewiss, doch sie gehört zum dörflichen Mythenschatz rund um den Jahresbeginn.

An Bavania spielte die Giuventüna zudem verschiedene Spiele, um die Zukunft für das neue Jahr oder gleich das ganze Leben, vorherzusagen. Was ernst gemeint war und was blosser Schabernack, das weiss heute niemand mehr so genau.

Weitere ursprüngliche Traditionen
  • Kranz zur Hochzeit «Craunz per spus»

  • Hochzeit bei Witwer «Mantinedas»

  • Heuwagenfahrt, nach der Heusaison «Charreda»

  • «Perdunaunza» Dorffest mit Markt und Scheibenschiessen im September

  • Metzgete «Bacharia»

  • «Bös-chin» Schulweihnachten

  • Singen unter den Laternen, 24. Dezember «Chanter suot las linternas»

  • Neujahr «Bümaun»

  • «Bavania», 6. Januar

  • Schlittenfahrt «Schlitteda»

  • «Pop Tschütschaiver» Tradition für Kinder, Ähnlichkeit mit Chalandamarz

Melanie Baumgartner, La Punt Chamues-ch

Sprache

Romanisch als Ursprung 

La Punt Chamues-ch ist romanischen Ursprungs, was heute noch aus dem Namen ersichtlich ist. Die meisten Einwohner sind zweisprachig. 
Ende 1983 wurde Romanisch als Amtssprache eingeführt. 1994 erhielt indes auch Deutsch diesen offiziellen Status. 

Spezielle Bauten

Typische Architektur, die Wärme gut speichert

Die Engadiner Häuser fallen durch ihre besondere Architektur auf. Charakteristisch sind die dicken Mauern und die kleinen Fenster, die einen wichtigen Zweck erfüllen. Durch diese Bauweise bleiben die Häuser im Sommer kühl, im Winter kann wenig Wärme entweichen. 

Die verschiedenen Erkerformen und Sgraffiti sorgen für die unverwechselbaren Verzierungen. Ebenfalls typisch sind die rundbogenförmig gestalteten Haustüren, die in der Mitte in zwei Flügel getrennt sind. Die alten Häuser vereinigen Wohn- und Wirtschaftsteil unter dem gleichen Dach. Zu den drei Haupträumen gehören die Stüva (Stube), Chadafö (Küche) und Chamineda (Speicherraum). Sie sind um den Suler (Durchfahrt/Korridor) gruppiert. Unter dem Suler befindet sich die Cuort (Keller). Die Engadiner Stuben sind häufig mit Arvenholz getäfert, und in den alten Bauernstuben fährt den Wänden entlang eine festgemachte Bank. In den letzten Jahrhunderten wurde der Dorfbau in La Punt stark durch die Familie Albertini geprägt, die viele der auffallend schönen Patrizierhäuser erstellen liess. In den letzten Jahrzehnten drückte auch der bekannte Baumeister Andrea Peter Laudenbacher dem Dorfbild seinen Stempel auf. Die neuen Häuser wurden dem Engadiner Baustil häufig angepasst. In La Punt Chamues-ch sind verschiedene Bauwerke besonders sehenswert: Nebst den beiden Kirchen fallen die Häuser der Familie Albertini und die Chesa Merleda besonders auf. Herausstechend in der Architektur sind ferner die Bauten Planta und Pirani sowie das Haus Steinbock. Die Einzelheiten zu den architektonischen Eigenheiten von La Punt Chamues-ch sind im Siedlungsinventar Siedlung und Bauten, 1990 von der Kantonalen Denkmalpflege veröffentlicht, explizit beschrieben.

Chesa Laudenbacher - ein typisches Engadinerhaus.
Chesa Laudenbacher - ein typisches Engadinerhaus

Das Haus Serlas

Bergwanderer im Chamueratal, von welcher Richtung sie auch kommen mögen, stehen plötzlich vor einem majestätischen und in seiner Architektur perfekten Gebäude. Wie aus dem Boden gezaubert steht der Bau, wie er selbst in einem Märchen nicht schöner beschrieben werden könnte, unvermittelt da. Die Rede ist vom so genannten Haus Serlas, das sich in Serlas, auf Gemeindegebiet von La Punt Chamues-ch befindet.

Der Anblick eines solchen Hauses im hinteren Teil der Val Chamuera auf 2016 m ü. M. ist überraschend, und immer wieder wird über Sinn und Zweck dieser am Rande einer tiefen Schlucht erstellten Anlage spekuliert.

Schon gesehen? Ein Besuch im Val Chamuera lohnt sich.

Gotische Kirche St. Andrea

Unter den gotischen Kirchen des Engadins zählt die alte Dorfkirche von Chamues-ch dank ihrer Gesamtanlage und ihrer gut erhaltenen Ausstattung zu den bedeutendsten Bauwerken. Die ältesten Teile, die unteren Stockwerke des Turms sowie die Nordwand der heutigen Kirche, stammen aus dem 13. Jahrhundert und gehören somit noch der romanischen Epoche an.

Um 1470 erfolgte ein erster gotischer Umbau. Das Schiff wurde gegen Süden hin vergrössert und ein im Grundriss quadratischer Chor ersetzte den romanischen. Bereits kurze Zeit danach, im Jahre 1505, erhielt die Kirche durch den zweiten, entscheidenden Umbau ihre heutige Gestalt.

Der Baumeister Bernhard von Puschlav, auf den auch die Kirchen von Zuoz, Scuol, Ramosch, Tschlin und S. Gaudenzio oberhalb Casaccia zurückgehen, vergrösserte den Chorraum, indem er den Chorbogen um über einen Meter weiter ins Schiff hineinzog. Der romanische Turm erhielt zwei Obergeschosse und den charakteristischen Spitzhelm.

Die alte Dorfkirche von Chamues-ch.

Barockkirche La Punt 

Von gänzlich anderem Charakter als die Kirche St. Andrea ist das Gotteshaus von La Punt. Aufgrund seiner originellen Chorturmanlage mit dem Zwiebelhelm wird es oft «Tirolerkirchlein» genannt. Die 1680 erbaute und für Engadiner Verhältnisse sowohl aussen wie innen reich dekorierte Barockkirche steht auf engem Raum zwischen zwei herrschaftlichen Häusern.

Im Jahre 1799 wurde die Kirche gemäss einer Inschrift im Chor bei Kämpfen zwischen Franzosen und Österreichern leicht beschädigt. Betritt man von der Strasse her den malerischen Kirchhof, so fällt besonders die reich gestaltete und farbig gefasste barocke Fassade auf. Wandpilaster mit toskanischen Kapitellen, ein originell marmoriertes Gebälk und schwungvolle Voluten (spiralförmige Einrollung am Kapitell ionischer Säulen) verleihen der Fassade eine vornehme Repräsentanz.

Auch das Innere erstaunt bei näherer Betrachtung. Die Fülle an Details ist für eine reformierte Kirche ungewöhnlich. Pilaster mit ionisierenden Kapitellen bestimmen das Schiff, das im Grundriss nicht quadratisch, sondern achteckig ist. Die Gewölbe von Schiff und Chor zieren reich bemalte Medaillons aus Stuck. In den Akanthusranken des Gebälks entdeckt man fünfzehn Engelsköpfchen. Ein ganzer Engelsreigen singt also zusammen mit der versammelten Gemeinde.

Auch Tirolerkirche genannt

Albulapass

Der Albulapass blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die bis in die prähistorische und römische Zeit zurückgeht. Schon die Römer dürften einen bescheidenen Handel betrieben haben: Sie lieferten Käse, Honig, Bienenwachs und Felle nach Süden und führten vor allem Korn und Wein heim.

Man weiss auch, dass die Römer eine ausgesprochene Scheu vor dem Eindringen in die nördlichen Bergtäler hatten. Das Gebirge war mit seinen gefährlichen Saumpfaden, den fürchterlichen Stürmen und seiner urwüchsigen Bevölkerung für sie eine Welt voller Grauen und Schrecken.

Die sächsischen Ottonen und Hohenstaufen überliessen die einzelnen Verkehrswege den lokalen Mächten.

Die Bündner Pässe gelangten unter die Herrschaft der Churer Bischöfe. Im Jahre 1227 lässt Bischof Berthold in Guardaval bei Madulain eine Zollstelle errichten. Der Grund liegt wohl darin, dass der nördliche Zugang zum Engadin durch den Ausbau des Albulaweges im Vergleich zur Julierroute eine starke Verkürzung erfahren hatte, somit stärker begangen wurde und es deshalb mehr zu kassieren gab. Conrad Planta wurde mit diesem Zollrecht belehnt.

1251 wurde es durch Bischof Volkhard erweitert. Den nachhaltigsten Einfluss auf die Förderung des Handelsverkehrs über die Bündner Pässe bewirkte jedoch die mächtige Bewegung der Kreuzzüge vom Ende des 11. bis ins 13. Jahrhundert.

Erst als die Rhätische Bahn 1913 auch La Punt erreichte, flachte die Bedeutung des Albulapasses und der Gemeinde als Verkehrsknotenpunkt allmählich ab.

Eine bewegte Geschichte – der Albulapass.

Verheerende Überschwemmungen

La Punt Chamues-ch wurde in den letzten Jahrhunderten regelmässig von Naturkatastrophen heimgesucht. Als besonders verheerend stellten sich die Überschwemmungen heraus, die der Inn und die Chamuera recht häufig verursachten. Schlimm setzte das Wasser dem Dorf in den Jahren 1566, 1772, 1834, 1868, 1888, 1951 und 1960 zu.

Als Anfang des 20. Jahrhunderts die Chamuera erneut Wiesen und Häuser verwüstete, finanzierte ein Bauer eine erste Flusslaufkorrektur der Chamuera und des Inn. Ein wichtiger Meilenstein wurde 1945 gesetzt, als der Inn von der Mündung des Flazbaches ob Samedan bis nach La Punt vollständig kanalisiert wurde.

Die letzte grosse Überschwemmung des Inns geht auf das Jahr 1960 zurück. Das ganze Land zwischen La Punt und Bever stand unter Wasser. Seither haben die baulichen Massnahmen beim Inn und der Chamuera neue Katastrophen verhindert.

Klein-Chicago

Während das Dorf vor «modernen Problemen» wie Arbeitslosigkeit und Überfremdung weitgehend verschont blieb, kämpfte die Gemeinde dafür in früheren Jahren gegen ein anderes Übel: Es war in den 1930-er Jahren, als in La Punt Chamues-ch raue Sitten herrschten. Die Männer trafen sich regelmässig in Wirtschaften und sprachen dem Alkohol kräftig zu. Häufig kam es zu Streitigkeiten, in die gelegentlich Leute von Madulain, Zuoz und S-chanf involviert waren.

Oft arteten die Meinungsverschiedenheiten in handfesten Prügeleien und Schlägereien aus. Berüchtigt dafür waren die Wirtschaften Adler und Krone. Verschiedene Familien lebten in ständigem Streit und beschäftigten das Gericht im Oberengadin monatelang. Aufgrund dieser Vorkommnisse wurde damals der Begriff “Klein-Chicago” geprägt. Die Bezeichnung ist bis heute geblieben, die Zeiten haben sich aber zum Guten gewendet.

Ortsgeschichte
Leitbild
Energiestadt