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Label Energiestadt
Das Label Energiestadt wird an Gemeinden und Städte verliehen, welche sich kontinuierlich für eine effiziente Nutzung von Energie, den Klimaschutz und erneuerbare Energien sowie umweltverträgliche Mobilität einsetzen.
Die Gemeinde La Punt hat sich von 2016 bis 2026 um rund 20 % verbessert und erreicht derzeit circa 73 % der Energiestadt-Punkte. Die Gemeinde hat sich zu den Zielen der Energie- und Klimacharta des Klimabündnis Schweiz verpflichtet und will bis 2050 100% erneuerbar sein und keine energiebedingten Treibhausgase mehr verursachen auf dem Gemeindegebiet. Die Gemeinde geht mit gutem Vorbild voran und hat die gemeindeeigenen Liegenschaften an einen Grundwasser-Wärmeverbund angeschlossen.
Jeder und jede kann einen Beitrag leisten zur nachhaltigeren Nutzung der Ressourcen. Ein Engagement zahlt sich auch finanziell aus, denn wer Energie spart, spart auch Geld.
Finden Sie heraus, wie viel Energie Sie in Ihrem Alltag benötigen. Entdecken Sie, wie Sie Ihr Energieprofil verbessern und die Umweltauswirkungen Ihres Energiebezuges verringern können.
Durch den Einsatz von effizienten Geräten kann viel Strom und damit auch Kosten gespart werden. Mit dem Bezug von Ökostrom verringern Sie die Umweltbelastung.
Durch die Sanierung eines Gebäudes kann viel Energie eingespart werden. Daneben kann aber auch im Haushalt der Energieverbrauch reduziert werden. Achten Sie beim Kauf von neuen Geräten auf einen tiefen Energieverbrauch.
Die Mobilität ist für einen grossen Teil unseres Energieverbrauchs verantwortlich. Durch die vermehrte Nutzung des öffentlichen Verkehrs oder des Velos können Sie Ihren Energieverbrauch verringern. Achten Sie bei der Neuanschaffung eines Fahrzeuges auf dessen Energieverbrauch und nutzen Sie das Fahrzeug möglichst umweltfreundlich.
Unser Konsumverhalten hat Auswirkungen auf die Umwelt. Achten Sie beim Kauf von Produkten auf deren Umweltbelastung - Labels sind dabei hilfreich. Entsorgen Sie Ihre Abfälle fachgerecht.
Energieversorgung
Wärme
Ein Grossteil der Liegenschaften in La Punt Chamues-ch verwendet Öl für die Heizung und Warmwasseraufbereitung (Stand 2018: ca. 175 Stück). Des Weiteren bestehen noch viele Elektroheizungen (Stand 2020, ca. 57), einige Holz- und Pelletheizungen (Stand 2018, ca 5) und es werden zunehmend Wärmepumpen eingesetzt (Stand 2020, ca 79). Ziel der Gemeinde ist es, den erneuerbaren Anteil weiter zu steigern. Grosses Potenzial bietet insbesondere auch die Solarenergie. Ob Ihr Dach für die Erzeugung von Strom oder Wärme aus Sonne grundsätzlich geeignet ist, können Sie im kostenlosen Solarkataster überprüfen.
Ökostrom
Wer sicherstellen möchte, dass der bezogene Strom auf umweltfreundliche Weise erzeugt wird, hat die Möglichkeit, Ökostrom zu beziehen. Dieser Strom wird aus Sonnenenergie, Wasserkraft und/oder Biomasse erzeugt und ist naturmade star zertifiziert. Der Bezug von Ökostrom ermöglicht es, Einfluss auf die Zusammensetzung der Stromquellen zu nehmen. Gleichzeitig wird dadurch der Bau und Ausbau von ökologischen Produktionsanlagen gefördert - und die Energieproduktion in eine nachhaltigere Zukunft gelenkt.
Nützliche Links und Downloads
Der Kanton Graubünden erteilt Bauherren und Planern telefonische Auskünfte zu allen Fragen der nachhaltigen Bauweise. Interessierte werden nach telefonischer Voranmeldung auch persönlich im Amt beraten. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Amts für Energie und Verkehr.
Falls Sie sich bezüglich einer neuen Heizung informieren möchten, profitieren Sie von der kostenlosen Impulsberatung (niederschwellige Beratung vor Ort) von erneuerbar heizen. Hier finden Sie die Liste der akkreditierten Impulsberater für Einfamilienhäuser (bis 6 Wohnungen) und für Mehrfamilienhäuser (ab 6 Wohnungen).
Für eine umfassendere Energieberatung (Gebäudehülle, Heizung und Stromproduktion) wenden Sie sich an einen GEAK-Experten (GebäudeEnergieAusweis der Kantone).
Allgemeine Tipps zum Energiesparen im Haushalt finden Sie auf der Webseite von Energie Schweiz
Gerne unterstützt Sie die Gemeinde bei Fragen rund um das Thema Energie, insbesondere bei Sanierungen oder Neubauten. Zudem informiert die Gemeinde mit einem Infoblatt über Energiethemen. Am 14. Juli 2023 und am 17. Juli 2026 fanden ausserdem Informationsveranstaltungen zu diesem Thema statt.
Fördermittel / Finanzielle Unterstützung
Der Bund und der Kanton fördern mit dem Gebäudeprogramm die energetische Erneuerung der Gebäudehülle sowie die Nutzung erneuerbarer Energien. Der Kanton gewährt finanzielle Beiträge für:
die Dämmung der Gebäudehülle (Fenster, Bauteile gegen aussen und unbeheizt) sowie Gesamtsanierungen
Neubauten mit Vorbildcharakter (Minergie-P)
Komfortlüftungsanlagen
Nutzungsgradverbesserungen (gewerbliche und industrielle Prozesse)
Holzheizungen (als Hauptheizung und Ersatz von Öl-, Gas- oder elektrischen Widerstandheizungen)
Wärmepumpen (als Ersatz von Öl-, Gas- oder elektrischen Widerstandheizungen)
Thermische Solaranlagen (als Erstinstallation auf bestehenden Gebäuden)
Anschluss an ein Wärmenetz (als Ersatz von Öl-, Gas- oder elektrischen Widerstandheizungen)
Photovoltaikanlagen für Winterstrom
Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten finden Sie auf der Website des Kantons.
Kantonale Fördergelder
Die Gemeinde verdoppelt die Beiträge des Kantons (ohne Green Deal) und verdoppelt die Einmalvergütung des Bundes für Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden.
Kommunale Fördergelder
Energiestadtkommission
Mitglieder der Energiestadt-Kommission:
Tino Semadeni (Vorsitz)
Peter Tomaschett (Gemeindepräsident)
Urs Niederegger (Gemeindeschreiber)
Marcel Brülhart (Zweitwohnungsbesitzer)
Reto Maurizio (Bauberater)
Sabine Imoberdorf (Energiestadt-Beraterin)