Werte und Visionen
Leitbild
Dieses Leitbild soll einige Leitlinien für die Entwicklung unseres Dorfes setzen.
Wenn wir uns etwa im Leitbild für ein massvolles Wachstum in den Baugebieten oder die Unterstützung von wirtschaftsfördernden Massnahmen in der Region bekennen, so hat dies direkte Auswirkungen auf Investitionen und somit auf die Finanzplanung.
La Punt Chamues-ch liegt im Talgrund des Oberengadins, am Südfuss des Albulapasses auf 1700 m ü. M.
La Punt Chamues-ch ist ein Tourismusort in einem ländlichen Raum mit rund 730 Einwohnerinnen und Einwohnern.
Zusammen mit den Zweitwohnungsbesitzern zählt La Punt Chamues-ch rund 1500 Steuerpflichtige
Die Bevölkerung hat sich in den letzten 150 Jahren verdreifacht, in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt.
Die Amtssprachen sind das Romanische und das Deutsche.
Die Gesamtfläche beträgt 6347 ha, 1098 ha sind Waldareal und ca. 2800 ha unproduktiv.
Der Steuerfuss liegt bei 49 % der Kantonssteuer und ist daher sehr vorteilhaft.
La Punt verdankt dem Tourismus und dem Gewerbe einen grossen Teil seines Wohlstandes.
Mittelqualifizierte Arbeitsplätze für das Gewerbe und Dienstleistungen sollen erhalten und neu geschaffen werden.
Die Landwirtschaft ist uns wichtig und soll im Rahmen der Möglichkeiten gefördert werden.
Alpwirtschaftsgebäude sollen sinnvoll unterhalten werden.
Für die Wirtschaft sollen unbürokratische, lösungsorientierte und günstige Rahmenbedingungen geschaffen werden.
Wirtschaftsfördernde Massnahmen in der Region sollen aktiv unterstützt werden.
Die Grunderschliessung von Wohn- und Gewerbezonen finanzieren wir im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten teilweise vor.
Sorgsamer Umgang mit dem vorhandenen Bauland.
Massvolle Vergrösserung des Wohnraumangebotes durch Erschliessung noch vorhandener (eingezonter) Baulandreserven bis zur Baureife.
Anstreben eines qualitativen Wachstums.
Förderung Erstwohnungsbau und Erstellung von Erstwohnungen.
Anstreben einer ausgewogenen Bevölkerungsstruktur in Bezug auf Alter, Bildung und soziale Stellung.
Die Gemeinde leistet persönliche und finanzielle Hilfe an Bedürftige im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.
Den Einwohnern soll durch die Organe von Polizei, Feuerwehr, Militär und Zivilschutz, Sicherheit und Schutz gewährleistet werden.
Wuhrbauten sollen laufend überwacht und unterhalten werden.
Führung des Kindergartens und der Primarschule im eigenen Dorf.
Regionale Zusammenarbeit bei der Oberstufe.
Die Eltern tragen die Hauptverantwortung für die Erziehung ihrer Kinder.
Die bestehenden Einrichtungen sollen optimal genutzt und Interessierten nach Möglichkeit zur Verfügung gestellt werden.
Wo sinnvoll, sollen Infrastrukturen verbessert und ausgebaut werden.
Dorfvereine sollen finanziell und ideell unterstützt werden.
Die Ver- und Entsorgung sollen in sinnvollem Rahmen unterhalten und weiter ausgebaut werden
Dort, wo regionale Lösungen zweckmässig und kostengünstig erscheinen, sind diese den eigenen Lösungen vorzuziehen.
Allgemein sollen die einzelnen Werke kostendeckend und verursacherbezogen finanziert werden. Abbau bzw. Abschaffung von Gratisleistungen unter Beachtung sozialer Auswirkungen.
Gezielte Öffentlichkeitsarbeit auf allen Stufen.
Strassen: Die Gemeinde berücksichtigt die Interessen aller Verkehrsteilnehmer und sorgt für eine zweckmässige Verkehrserschliessung des gesamten Gemeindegebietes. Das ausgedehnte Strassennetz ist angepasst zu unterhalten. In neuen Baugebieten soll die Grunderschliessung im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten vorfinanziert werden.
Parkplätze: Es ist ein bedarfsgerechtes Angebot zur Verfügung zu stellen. Eine massvolle Parkplatzbewirtschaftung ist zu überprüfen.
Wasser: Sicherstellung der Wasserversorgung und Wasserqualität. Die Wasserversorgung soll die eigenen Quellen schützen und weiterhin auf diesen basieren. Für den weiteren Bedarf an Frischwasser sollen bestehende Quellen besser gefasst und zusätzliche Wasserfassungen sind abzuklären. Die Wasserqualität soll laufend überwacht und durch geeignete Massnahmen geschützt werden.
Abwasser: Um die ARA zu entlasten, ist unverschmutztes Oberflächenwasser soweit als möglich versickern zu lassen. Die Resultate aus dem GEP müssen umgesetzt werden.
Abfallentsorgung : Die Abfälle sollen nach dem Motto «Abfallvermeidung, Abfallverminderung, Recycling» entsorgt werden. Die Kompostierung soll gefördert werden.
Energie: Wirtschaftlicher und umweltverträglicher Energieeinsatz. Förderung von Alternativenergien in der Bewilligungspraxis.
Die Wasserkraftnutzung soll im bisherigen Rahmen weiter unterstützt und betrieben werden.
Förderung des öffentlichen Verkehrs durch Angebotsverbesserungen und Anreize entsprechend den Bedürfnissen.
Realisierung der Umfahrungsstrasse durch den Kanton.
Erhaltung und Pflege des Waldes, damit er seine vielseitigen Funktionen für Schutz, Erholung und Nutzung erfüllen kann.
Schaffen von zeitgemässen Arbeitsplätzen, die den fachgerechten Unterhalt von Maschinen und Werkzeugen erlauben und ein rationelles Arbeiten bei Schlechtwetter ermöglichen.
Erhaltung des Landschaftsbildes und Schutz der natürlichen Umwelt.
Förderung einer ökologischen Nutzung und Bewirtschaftung.
Das wertvolle Dorfbild soll mit grosser Aufmerksamkeit gepflegt und unterhalten werden.
Pflege und Erhaltung einer haushälterisch gesunden Finanz- und Steuerpolitik.
Prüfung der Ausdehnung des kostengerechten Verursacherprinzips auf alle Bereiche unter Beachtung sozialer Auswirkungen.
Laufende Prüfung von sinnvollen Sparmassnahmen und neuen Einnahmequellen.
Erhaltung eines konkurrenzfähigen Steuerfusses. Die Steuerattraktivität und die Schaffung von Arbeitsplätzen tragen wesentlich zu einer guten Lebensqualität bei.
Vermehrte regionale Zusammenarbeit.
Die Ausgaben und Investitionen sollen mit einer rollenden Finanzplanung laufend auf ihre Notwendigkeit, Wirtschaftlichkeit und auf die Folgekosten überprüft werden.
Im Hinblick auf zukünftige Investitionen soll eine minimale Verschuldung angestrebt werden.
Die Behörden erfüllen im Milizsystem Führungsaufgaben in der Gemeinde. Sie konzentrieren sich auf ihre Führungsaufgaben und arbeiten mit der Verwaltung loyal zusammen.
Mitglieder und Behörden streben die rechtzeitige und umfassende Information aller Einwohner an.
Die Verwaltung soll effizient, unbürokratisch und kundenorientiert arbeiten und anstehende Verfahren zügig behandeln.
Allen Mitarbeitern stellt die Gemeinde zeitgemässe Arbeitsplätze zur Verfügung, die ein rationelles Arbeiten erlauben.
Die Selbständigkeit und das Leistungsdenken sollen gezielt gefördert werden.
Leistungen der Werkdienste sollen verursachergerecht verrechnet werden.